Ein Tier in meinem Leben

Auf ewig

Das erste Tier leidet immer am meisten oder einen Weg ohne Begleitung gehen – eine Geschichte von tiefer Trauer und neu gelerntem Vertrauen in die Schöpfung 

Obwohl mich der Spruch immer tief angerührt hat und ich alles tun wollte, um meinem ersten Pferd vieles „zu ersparen“, fand ich mich dann doch in ihm wieder.
Ich hatte keine Begleitung so wie ich sie mir gewünscht hätte auf meinem Weg mit Tieren, mit Pferden. Ich habe viel gelernt, unter anderem, dass es besser immer jemanden gibt, der das schon kennt, was man gerade lernt, egal wie weit man dafür gehen muss. Und ich habe auch verstanden, dass ich mich trotzdem wahr und ernst genommen fühlen wollte. Und dass ich, weil ich vieles noch nicht verstand, Fragen stellen können muss.

Für dieses allein gelassen sein und das Alleinegehen musste ein Preis bezahlt werden. Pacco hat in seinem Glauben an mich viel investiert und ich sehe in all dem Schmerz um ihn, das es etwas ist, was ich weiter geben kann.

Und ich sehe jetzt, dass mich das antreibt und auch ausmacht. Die Menschen und ihre Tiere sollen sich begleitet fühlen, ich möchte mein Wissen über Gesundheit, Wohlbefinden und schönes Tier-Mensch-Leben teilen und die Menschen damit so ermächtigen, dass sie sicher und wohl damit fühlen, artgerecht für ihre Tiere zu sorgen und ganzheitliche Entscheidungen zu treffen im Sinne aller. Und dass sie wissen, sie sind nicht alleine. Ich bin nur einen Anruf oder eine WhatsApp Nachricht entfernt.

Ich kann jetzt wieder weitergehen und weitergeben. Und ich sehe diese Aufforderung von Pacco und kann sie langsam auch annehmen. Nur, wenn ich weitergehe, kann ich denen, die mir zuhören, die von mir lernen, weiter etwas geben. Es gibt keinen Stillstand. Und wir müssen uns mit jedem Schicksalsschlag fragen, ob wir noch weitergehen wollen. Und alle Antworten sind immer richtig, solange sie aus unserem Herzen kommen.

Eine Kraft die ich vor einem Jahr nicht geglaubt hätte zu haben, lässt mich weitergehen.
Was mich tief schmerzt, ist Paccos Verlassen dieser Welt, aber mehr noch, dass ich dort, wo er jetzt ist, nicht mehr für ihn sorgen kann. Und ich habe sehen gelernt, was er mich alles gelehrt hat und dass ich das weitergeben soll und will.

Eine Kundin fragte mich neulich, wie schaffst du es Menschen mit ihren Tieren zu helfen ohne belehrend zu sein. Sie sagte, mit dem, was sie gelernt hat, würde sie ihr früheres ich manchmal sehr verurteilen. Und dass sie nie das Gefühl gehabt hätte, dass ich sie verurteilen würde. Und dass ihr das sehr geholfen hat, sanfter mit sich zu sein. Und zu sehen, dass sie es guten Herzens so gut gemacht hat wie sie damals es wusste. 
Und ich sehe, das hat Pacco mich gelehrt, dieses sanfte annehmende akzeptierende und doch stets die Grenzen wahrende und respektierende Begleiten.
Und dass es ebenso wichtig ist, dass alle Involvierten auch gehört werden, die Menschen, die Tiere und ich.

Und ich sehe noch einen Weg, meinen ganz eigenen, zu Pacco, zu einem neuen Miteinander. Denn wir sind verbunden. Es ist dieses Element der Fürsorge und seine Kehrseite, das Loslassen. Und die stete Pendelbewegung zwischen diesen beiden Seiten. Ich musste und wollte Pacco letztes Jahr im Oktober loslassen. Es war hier nicht mehr schön für ihn. Und es ist mir so schwer gefallen. Und doch konnte ich nichts mehr tun. Ich habe wieder mehr Demut vor dem Leben gelernt.
Und doch sehe ich dies schreibend, dass wir nun eine andere Ebene von Verbindung haben. Über die ich mehr lernen möchte. Ich sage ja zu unserer Verbindung, und wir werden weiter füreinander da sein. Ich gehe den Weg ins beseelte Universum, in die große Gemeinschaft der Schöpfung. 

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