Kerstin Jung

Die Wegbegleiterin für Tiere und ihre Menschen

Warum ein Tagebuch für dein Tier Sinn macht

Ein Gesundheits- (und Krankheits) Tagebuch hilft dabei, zu verstehen, was gut läuft und was du verbessern möchtest oder solltest.

Es ermöglicht dir eine Sichtweise, die etwas Abstand vom Tagesgeschehen hat. Im Rückblick, wenn alle wichtigen Informationen eingetragen sind, lassen sich Zusammenhänge und Einflussfaktoren meist besser und schneller erkennen.

Du kannst Trainingserfolge (und auch -mißerfolge) erkennen und deine Trainingsplanung besser steuern.

Du kannst deine Ziele festlegen und den Fortschritt monitoren.

Die Aufschreibung hilft auch dem Therapeuten deines Vertrauens, da du hier leicht und gut Rückmeldung zu den aktuellen Fütterungs- und Tagesroutinen geben kannst. Im Falle des Falles, wenn etwas ist mit deinem Tier und du vielleicht nervös oder verzweifelt bist oder dir nichts einfallen will, hast du hier alle wichtigen Punkte und Informationen direkt zur Hand.

Die Form ist ganz frei. Es können sogar Zettel sein, wenn du sie mit Datum versiehst und abheftest (oder an einem Ort gemeinsam „lagerst“).

Hier möchte ich dir ein paar Vorschläge machen, für die Dinge, die du festhalten kannst:
– Datum
– Wetter (Wetter hat einen starken Einfluss auf unsere Tiere und uns) und andere äußere Einflüsse
– Training/Arbeit (Übungen, Rückmeldung zur Übung) und Trainingsziele sowie den aktuellen Trainingsplan, um diese Ziele zu erreichen
– Gesundheit: Medikamentengabe (was, Menge und Häufigkeit pro Tag), Auffälligkeiten, Tierarztbesuche, Wurmkuren / Impfungen, Pflegetermine (z.B. Hufschmied, Hundefriseur)
– Fütterung: Futtermittel (wie Fleisch, Heu, Kraftfuttersorten, Mineralfutter, Zusätze, etc.) und Mengen und Fütterungshäufigkeiten am Tag, wie gerne frisst dein Tier welches Futtermittel, wie gut wird welches Futtermittel vertragen (das kann auch tageszeitabhängig sein), Fütterungsart (BARFEN, Trockenfutter, Naßfutter, …), Leckerchengabe (Sorte, Menge am Tag), Wasseraufnahme –> wenn du einmal die Futterroutine aufgeschrieben hast, kannst du einfach die Änderungen gegen die Routine aufschreiben und vielleicht einmal im Monat wieder alles notieren
– freie Bewegung: Weidegang, Paddock-Zeit, Spielzeit, Spaziergänge (Dauer, Boden)
– Wohlbefinden und Auffälligkeiten am Tag: Verhalten (entspannt, nervös, gestresst), Kot- und Urinabsatz (Menge, Konsistenz), Appetit am Tag, Läufigkeiten / Rossezeiten / Brutzeit, Fellwechsel / Mauser, …
– allgemeine Veränderungen in eurem Leben (geplanter Stallwechsel, Umzug, neue Hundetrainingsgruppe, …)
– wie war das Miteinander an diesem Tag
– evtl. kannst du auch Fotos machen, um eine Entwicklung zu dokumentieren
– und was dir sonst noch so einfällt

Ich hoffe, ich habe dich inspirieren können, ein Tagebuch für dein Tier zu beginnen. Du kannst auch, während du das schon machst, immer wieder neu über die Form und die Inhalte entscheiden. Beginne, und erlaube dann dem Tagebuch seine beste Form anzunehmen.

Viel Spass dabei 🙂

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